Ich bin der entschlossene Exponent einer prozeßhaften Wissens- und Kulturarbeit, die sich in meinem Lebensraum sehr konkret manifestiert.

Ich bin der entschlossene Exponent einer prozeßhaften Wissens- und Kulturarbeit, die sich in meinem Lebensraum sehr konkret manifestiert.

Ich hab in der vorangegangenen Notiz schon betont, wie sehr Sprache und Text grundlegend unterschiedliche Situationen sind.

Die Lafnitz ist ein bedeutender steirischer Grenzfluß, mit dem ich kurz befaßt war, während wir uns mit der vormaligen Textilfabrik Borckenstein in Neudau beschäftigt hatten.

Ich brauche oft lange, damit ich zu eigenen Texten genügend Abstand bekomme, auf daß ich sie unbefangen lesen oder hören kann.

Meist sind wir im Gehölz oder an Rändern von Orten unterwegs. Diesmal eine ganz andere Situation.

Diese sehr puristisch gehaltene Episode markiert den neuen Abschnitt. Der „Zeit.Raum“ ist nun nicht mehr bloß ein Ort des privaten Projektes „Archipel Gleisdorf“.

Von Martin Krusche & Richard Mayr
Dieses Terrain war nun schon eine Weile realer Boden des „Archipel Gleisdorf“. Der wurde aber nun neu definiert.

Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer im Gespräch mit Künstlerin Monika Lafer und Autor Martin Krusche. Das führte zu einem bemerkenswerten Fazit.

Ein konkreter Ort im Zentrum Gleisdorfs als Schnittstelle der drei Sektoren Staat, Markt und Zivilgesellschaft.
