Ich hab in meinen Notizen zum Krieg gegen die Ukraine jüngst angemerkt, daß es in Gleisdorf „Pickerl-Kampagnen“ gebe, die im öffentlichen Raum realisiert werden.

Ich hab in meinen Notizen zum Krieg gegen die Ukraine jüngst angemerkt, daß es in Gleisdorf „Pickerl-Kampagnen“ gebe, die im öffentlichen Raum realisiert werden.

Reichsbürger, ein „Kaiser“ Deutschlands, Staatsverweigerer unterschiedlicher Färbungen und radikale Kräfte, wie wir sie auch aus Gleisdorf kennen, haben also jüngst für einen Polizeieinsatz von enormem Ausmaß gesorgt. Das Setting ist uns sogar in der Oststeiermark vertraut.

Die Gleisdorfer Protestbewegung hat am Abend des Wahlsonntags einen bisherigen Tiefpunkt erreicht. Es kamen so wenige Leute zusammen, daß gleich einmal die drei bereitstehenden Polizeiwagen abfuhren, ehe sich das Restgrüppchen zerstreute. Was war geschehen?


Eine Kulturpolitik von Relevanz braucht klare Rahmenbedingungen und kompetente Leute. Auch ganz oben… Nun ein paar Notizen, während die Wahl zum Bundespräsidenten noch läuft. Ich hab meine Stimme abgegeben.
Privatmythologie in der Politik weiterlesenOffener Brief an exponierte Persönlichkeiten
der politischen Fraktionen Gleisdorfs.
Gleisdorf, 22.08.2022
„Ich klage an!“
Werte Dame und Herren!
Mit diesen Worten hat sich einst Schriftsteller Emile Zola exponiert, als er einen politischen Mißstand anprangern wollte. Aber wir sind nicht mehr im 19. Jahrhundert und das ist nicht Paris, sondern Gleisdorf. Ich sehe mich allerdings als Autor in jener Tradition von Emile Zola, wonach ich es zu meinen Aufgaben zähle, öffentliche Debatten mitzugestalten.

Ich saß an jenem Sonntag abends im Gastgarten des Laurenzi-Bräu, flankiert von versierten Müttern. Das erwähne ich schon vorweg, weil wir auf dem Weg in die Nacht Momente hatten, da über die störrischen Haltungen kleiner Kinder und pubertierender Teenager zu reden war.

Ich muß auf die Knie, um meine Schuhe zu binden, denn bei meiner Gymnastik-Allergie ist ein anderer Modus aussichtslos, außer ich hab eine Stufe oder Bank vor mir. Nun also auf die Knie, was ich nur mit leisem Ächzen schaffe. Den angebotenen Schuhlöffel hatte ich ausgeschlagen, so viel Selbstachtung schien mir nötig. Um die Situation zu mildern, sagte ich dabei: „Ich brauch das.“ Darauf Hans Fischer: „Ist dein einziger Sport, gell.“
