Manchmal erwischen mich angenehme Überraschungen der kuriosen Art. Das ist etwa möglich, wo ich längst erledigte Arbeit leicht vergesse.

Manchmal erwischen mich angenehme Überraschungen der kuriosen Art. Das ist etwa möglich, wo ich längst erledigte Arbeit leicht vergesse.

Ein alter Slogan lautet: „Wer nicht wirbt, stirbt“. Ist Werbung meist hinreichend ausgewogen? Natürlich muß sie Propaganda sein, aber doch auch Sachinformation.

Sie dürfen sich das so vorstellen: In der Ebene war noch ein Hauch von Sommer. Aber unsere Tour führte über 1.500 Höhenmeter hinaus. Dort regiert der Herbst und gelegentlich hingen Wolken auf Augenhöhe neben uns über dem Tal herum.

Der Dottore kam zügig aus Wien raus. So konnte unsere Rollende Konferenz vorab schon in der vormaligen k. k. Poststation Gleisdorfs einen Auftakt haben. Dort sind noch für einige Tage die Arbeiten der Ausstellung „Tage danach“ zu sehen.

Ich pflege mit dem Dottore seit Jahren „Rollende Konferenzen“; so haben wir unser Genre genannt. Das heißt, wir erkunden nicht nur Inhalte, sondern auch Landschaften.

Es ist der dritte Tag mit einem Hauch von Sommer. Am Freitag war ich wieder einmal falsch gelegen, mit langer Hose und einer Jacke rausgegangen. Überflüssig!

Gleisdorf hatte ab dem 18. Jahrhundert eine florierende k. k. Poststation, die als privates Unternehmen geführt wurde.

Nein, keine CAD-Software, kein Printer, überhaupt keine EDV. Dieser Ausschnitt gehört zu einer Originalzeichnung, mit der mir Architekt Karner darleget hat, wie man die drei Dimensionen des Raumes auf zwei Dimensionen eines Blattes umlegt.

Vor rund 50 Jahren liefen die ersten Prototypen, denen man ansehen konnte, daß sie recht grob gezimmert waren.
