Ich halte es seit etlichen Jahren für evident, daß Österreich politisch beharrlich nach rechts rückt. Das steht für mich seit der „Bundesregierung Kurz I“ (Dezember 2017 bis Mai 2019) völlig außer Streit.

Ich halte es seit etlichen Jahren für evident, daß Österreich politisch beharrlich nach rechts rückt. Das steht für mich seit der „Bundesregierung Kurz I“ (Dezember 2017 bis Mai 2019) völlig außer Streit.

Ich war nun geraume Zeit mit anderen Themen und Texten so ausgelastet, daß ich diesen Bereich nach hinten gerückt hatte. Der Lauf der Dinge schiebt das Paket wieder nach vorne: Wahlkampfzeit.

Ist es einfach nur Chuzpe? Muß man für so einem Coup blöd sein? Immerhin hat so ein halbseidener Schwadroneur wenigstens Ahnung, daß Franz Kafka jemand von Relevanz gewesen ist, sonst würde er ihn nicht mißbrauchen.


Ich erhielt eine Nachricht: „Unser Ziel ist es, Künstler*innen lokal und weltweit miteinander zu vernetzen und somit ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und Frieden zu setzen!“
Dem folgte die Einladung. mich dort sichtbar zu machen; auch mit einigen Bildern. Manche Worte sind leicht dahingesagt.
Sie bekommen ihr Gewicht erst durch Intentionen und wenn sich all das dann auch im Handeln abbildet. Daraus ergibt sich meine Auffassung von Redlichkeit: ein Fließgleichgewicht zwischen dm Denken, dem Reden und dem Tun.
Artists for Future weiterlesenIch bestaune, zu dieser Thematik keinen öffentlichen Diskurs innerhalb des Kunstvölkchens zu finden. Unser Metier steht auf der Checkliste der Neuen Rechten weit genug oben.

Ich habe mich eine Weile mit anderen Dingen befaßt, will mich nun erneut auf einige Fragen zum aktuellen Rechtsruck konzentrieren.

Mein Vater Hubert, Jahrgang 1924, hatte sich etwas zuschulden kommen lassen, wovon er mir nie erzählen mochte. Er schwieg darüber beharrlich.

Ich habe mich mit Begriffen wie „Alltagsfaschismus“ oder Alltagsrassismus“ nie abfinden wollen. Was will denn so ein Mumpitz bedeuten? Vielleicht daß Faschimus und Rassismus am Sonntag in feineren Klamotten daherkommen?

Gedenken? Das ist nicht meine Sache. Rituale? Ich nehme zur Kenntnis, daß Menschen Rituale brauchen, um etwa ein Wir zu stabilisieren, Gemeinschaft zu untermauern.

Ich bin immer wieder überrascht, wenn sich Menschen, die ich überhaupt nicht kenne, in mein Blickfeld schieben, um etwas loszuwerden.
