Von Richard Mayr & Martin Krusche
Wir haben nach einer mehrteiligen Erkundung von Landschaften, von Gegenden, eine Art des poetischen Reiseberichts verfaßt.

Von Richard Mayr & Martin Krusche
Wir haben nach einer mehrteiligen Erkundung von Landschaften, von Gegenden, eine Art des poetischen Reiseberichts verfaßt.

In diesen heißen Sommertagen schaff ich nur die erste Tageshälfte in meinem Büro unterm Dach. Danach muß ich flexibel vorgehen. Die größte Hitze ist ja nicht mehr mit High Noon verknüpft, sondern kommt nachmittags. Da bleibt mir als Ausweg allemal, mit dem Schreibzeug unter Bäume zu gehen. (Gleisdorf bietet dafür etliche Winkel.)

Das verdichtet sich eben. Nach außen gerichtete Kommunikationsakte, die wissen lassen: Wir sind da. Wir machen was.

Unser „Archipel – Forum für Kunst und Kultur“ hat inzwischen verschiedene Praxis-Bereiche. Ausgangspunkt für diese war Zone ein realer Ort im Zentrum von Gleisdorf.

Wir pflegen etwas, das in Österreich nicht besonders populär ist. Abschnitte kollektiver Wissens- und Kulturarbeit.

Karl Kaser und Karl Stocker notierten zum bäuerlichen Leben in der Oststeiermark, daß Maria Theresia im Jahr 1768 angeordnet habe, die als Hutweiden nur oberflächlich genutzten Allmenden unter den Nutzungsberechtigten aufzuteilen, um sie in Privatbesitz überzuführen.
Episode XLIII: Die Motive weiterlesenDas Material, die Werkzeuge, das Konzept; wie erwähnt: Die Flächen sollen verstanden. Nun wäre eventuell zu klären, weshalb man das Zusammenführen diese Elemente von einer Künstlichen Intelligenz (KI) erledigen lassen sollte.

Nur die ursprünglichen Bauern des Dorfes, Nachfahren der einst zuerst angesiedelten Leute, hatten alle Rechte und Pflichten zur Nutzung der Gmoan.

So war zum Beispiel der Weidenauftrieb für die Tierhaltung unverzichtbar. Das änderte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert, als sich nach und nach die Stallfütterung durchsetzte.
Von Richard Mayr & Martin Krusche
In der Episode Episode XLI („Alles andere ist eine Ausrede“, Mai 2024) von Stefanie Brottrager kam auch eine ihrer Land Art-Arbeiten vor, die dem Thema Allmende gewidmet ist.

Es hat im März 2024 begonnen. Mit dem Gedicht „gestrandet“ von Eva Surma. Das wurde zum Angelpunkt einer Episode im Gleisdorfer „Zeit.Raum“.
