Ich hatte mir vorgenommen, im Spektrum von Ereignissen der letzten Jahren zu erkunden, wie weit der Haß gegen Frauen in konkreten Taten gehen kann.

Ich hatte mir vorgenommen, im Spektrum von Ereignissen der letzten Jahren zu erkunden, wie weit der Haß gegen Frauen in konkreten Taten gehen kann.

Heute ist der 24. Februar. Da trennen uns bloß noch einige Tage vom 8. März, dem Weltfrauentag. Hinter uns liegen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jährlich zwischen dem 25. November uns 10. Dezember festgelegt sind.

Gleich vorweg: Ich bin bezüglich der arabischen Welt nicht sprachkundig, muß mich also auf die Stichhaltigkeit von Übersetzungen verlassen.

„Habe sie geliebt!“ Na freilich hat er. Das glaube ich ja sofort, denn ich bin hier der Dorfdepp. Bliebe noch zu klären, was einem Headliner durch den Kopf geht, wenn er so eine Zeile auf die Eins eines Massenblattes wuchtet.

Wenn wir das, was der Fall ist, nicht korrekt zu bezeichnen vermögen, haben wir keine tauglichen Begriffe. Wenn wir keine tauglichen Begriffe haben, wissen wir nicht, wovon wir reden.

Ich hab gestern ein Zitat als Tondokument aus dem Web gezogen, das möchte man für erfunden halten. Ist es aber nicht. Der Originalton eines jungen Mannes aus dem Genre Reality TV/Doku-Soap.

Selbstverständlich ist Sprache als Waffe einsetzbar. (Wer wüßte das besser als ich?) Nun habe ich meine Betrachtungen der kulturellen Unterschiede zwischen Wundrakien und Kruschestan einmal etwas ruhen lassen.

Wie kann jemand reagieren, wenn er sich von Anforderungen des täglichen Lebens überfordert fühlt?

[Vorlauf: Teil I] Gewalt durch Sprache ist eine sehr taugliche Waffe, um Menschen zu verletzen. Ich staune, daß rund 25 Jahre Internet in Österreich nicht gereicht haben, um das in den verschiedenen Communities zu bannen.

Ich bin einer der frühen Akteure heimischer Netzkultur. Daher hab ich online allerhand Erfahrungen mit Trollen gemacht, da gab es bei uns noch kein Internet, kein WWW.
