Es war einmal

Von Sir Oliver Mally

Es war einmal. So könnte man zusammenfassen, was uns an – wie sich herausgestellt hat – sinnlosen und aufwendigen Ansuchen so um die Ohren geschmissen wurde. Bevor man danach NIX mehr hörte und oder wegen geänderter Statuten auch NIX bekam…

UND WENN SIE NICHT GESTORBEN SIND…

…DANN…

wundern sie sich dass die Tantiemen-Abrechnung nach einem Jahr, in dem man ständig unterwegs war (und die AKM Rekordeinnahmen vermeldete), trotzdem in‘s Bodenlose gestürzt ist…

Ausbaden müssen das leider wieder die zu mir immer freundlichen und sehr hilfsbereiten Damen, die als Pufferzone Telefondienst schieben dürfen.

Ob das alles bitter ist? Klar!

ABER zum Teil sesselfurzende Inkompetenz kann sich mir trotzdem nicht in den Weg stellen. Oder mir das Gefühl einer Abhängigkeit geben, die mich und viele andere in bittstellende Demut treiben soll.

SORRY – NEIN! Funktioniert so nicht. Und bei den Kollegen die ich so kenne – so sehr es brennt – auch nicht.

Also Ich geh weiter VERANSTALTEN… Und hau nächstes Jahr zusätzlich ein mehrtägiges „Singer/Songwritercamp“ raus.

Ahja… Eines noch:

DANKE FÜR NIX & F… Y… (das sollte lösbar sein) ihr SCHWAFLER, BERUHIGER und VERFÜHRER… etc.

MUNTER BLEIBEN 😉
cheers!
der „Sir“

Post Scriptum
Falls das jetzt noch nicht klar ist: Die AKM ist eine Verwertungsgesellschaft, die Rechte der Autoren, Komponisten und Musiker verwaltet, also a) Lizenzgebühren für aufgeführte Werke kassiert und b) an die Inhaber der Nutzungsrechte Tantiemen ausbezahlt.

Ich war auch quer durch das ganze vorige Jahr permanent auf Tour war, hab live gespielt, hab veranstaltet, hab Alben eingespielt und veröffentlicht wie in den Jahren davor. Ich hab also keinesfalls weniger Leistung abgeliefert und der AKM gemeldet. Ich hätte eigentlich mit vergleichbaren Tantiemen rechnen dürfen.

— [Kulturpolitische Beiträge] —

Siehe dazu auch:
+) Statement: Sir Oliver Mally
+) Mally: Home

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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