Archiv für den Tag: 28. November 2010

kommentare, spam

wenn sie einen kommentar hinterlassen wollen, tun sie es bitte und haben sie ein weilchen geduld. der kommentar muß erst von der administration freigeschaltet werden.

das ist später nicht mehr nötig, wenn das system sie einmal „kennt“. so bremsen wir die spam-flut, durch die unerwünschte produkt-werbung oder „guerilla-marketing“ auf unserer website landet.

die leute grasen das web ab. maschinen tun es hauptsächlich. dann kommt es bei diesen oder jenen beiträgen zu so phrasen wie:

>>Interessante Informationen! Ich werde mich damit in Zukunft mehr beschaeftigen! Bin gespannt auf neue Posts!<<

oder: >>I’ve recently started a blog, the information you provide on this site has helped me tremendously. Thank you for all of your time & work.<<

und der absender ist per link so aufgestellt, daß man dort dann eine produktwerbung oder ähnliches findet. ärgerlich! aber zum glück filtert leistungsfähige software einen großteil solcher post heraus.

deshalb also die kleine verzögerung, falls sie erstmals einen kommentar deponieren. aber keine sorge, was sie eingetippt haben, geht derweil nicht verloren.

was meint „elektrisiert“?

(eine notiz zu unserem kommenden „april-festival“)

da ist die frage, woher ich jenen FUNKEN bekomme, der mich gewissermaßen anfeuert, meine ideen zu folgen. die metaphorik des „elektrisierten“ ist reichhaltig „aufgeladen“. wenn ich „elektrisiert“ bin, werde ich mich entschließen, über die ränder der bloßen alltagsbewältigung hinauszutreten. meinen wir damit nicht auch: inspiration?

was mag es eigentlich bedeuten, ein INSPIRIERTER mensch zu sein? inspiration ist eine der quellen für neue lösungen. sie liefert im günstigsten fall einige jener guten gründe, die wir brauchen, um neben den ausgetretenen wegen auch andere zu suchen oder überhaupt neue zu gehen.

aus diesem anlaß habe ich hier die historische persönlichkeit nikola tesla eingeführt. seine beiträge zur elektrifizierung der welt sind nur ein aspekt in dieser geschichte. weit wichtiger scheint mir für uns: tesla hat, um seine talente entfalten zu können, seine heimat verlassen müssen. der kleine ort im bereich der damaligen „militärgrenze“ österreichs war zu eng gewesen. [wiki-link]

nikola tesla, sonderling und jahrhundert-ingenieur

wir müssen nicht mehr unbedingt in zentren abwandern, haben heute grundlegend andere bedingungen. dazu gehört eine informationelle umwelt, wie sie der menschheit noch nie zuvor verfügbar war. wir konnten ferner der bitteren armut entfliehen, von der früher die agrarische welt geprägt war. technische innovationen spielen dabei eine zentrale rolle.

tesla ist ferner anregend in seiner haltung, sich kulturellen und sozialen fragen verpflichtet zu fühlen. man möchte es ihm so auslegen: „kein wohlstand dank neuer technologien ohne soziale verantwortung und kulturelle aufgaben.“ ich weiß, das ist eine saloppe unterstellung. tesla wurde schon vieles unterstellt; eben WEIL er eine so exponierte persönlichkeit war.

ein aufschlußreicher ausschnitt aus der bibliothek von nikola tesla. (so vorgefunden bei meinem besuch im tesla-museum in beograd.)

aber ich denke, ich bleibe tesla gegenüber auf redliche art respektvoll, wenn ich sein lebenswerk in diesen zusammenhang stelle: technologische anforderungen begreifen, soziale verantwortung wahrnehmen und kulturelle aufgaben suchen. das ist eine „zusammenschau“, wie ich sie auch in unserem kommenden „april-festival“ herbeiführen möchte.

[das april-festival 2011]