Manchmal erwischen mich angenehme Überraschungen der kuriosen Art. Das ist etwa möglich, wo ich längst erledigte Arbeit leicht vergesse.

Da gibt es etwa jenen Stapel des Tiroler Kultur-Magazins „Gegenwart“, in dem ein Fortsetzungsroman („Journal“) von mir publiziert wurde. Ich hab keine Ahnung, wovon mein Roman handelt und beschloß, nicht nachzusehen.
Vor ein paar Monaten wurden mir eine Short Story aus meinem Buch „Susan Sontag hatte eine Autopanne und mein Sohn konnte helfen“ vorgelesen. Ich hätte die, ohne das Buch zu sehen, nicht als einen meiner Texte erkannt.

Nun hat mir die Erinnerungsmaschine von Facebook eine Artikel-Serie des Jahres 2021 aus dem Stapel gezogen. Ein Text-Konvolut, an das ich keinerlei Erinnerung hatte: „Jahre und Zahlenspiele“. Es bietet mir eine detaillierte Hintergrundfolie für das Projekt „Endorphin-Maschine“ (Mythos Puch Nr. 11), womit eine Menge Arbeit schon geleistet ist, von der ich aktuell nichts mehr wußte.

Dazu heißt es in „Motive und Codes“ einleitend: „Mit dem Anbrechen des 20. Jahrhunderts war die ganze Welt in der Industriellen Revolution eine völlig andere geworden. Der technische Fortschritt befeuerte den Wunsch von Eliten, Rohstoffquellen zu plündern, Arbeitskräfte zu verbrauchen und Absatzmärkte zu erobern. Die Dampfmaschinenoderne wurde zu einer neuen Kolonialzeit.“
Die Links zum Text
+) Jahre und Zahlenspiele
+) Endorphin-Maschine (Mythos Puch Nr. 11)
+) Intrada: Motive und Codes