Netzkultur: Telepräsenz

Das Web bietet uns über Telepräsenz und Teleworking wunderbare Möglichkeiten, räumliche Distanzen zu überbrücken.

KI: Was da kommt, ist durch Machinenstürmerei nicht zu bewältigen.

Dieser Modus ersetzt die reale soziale Begegnung keineswegs. Aber es hebt das alte Muster von „Zentrum/Provinz“ auf. Ich kann abseits des Landeszentrums leben und arbeiten, während ich – internetgestützt – einige Standortnachteile, die gegenüber der Landeshauptstadt bestehen, zu kompensieren vermag.

Auf der anderen Seite ist das ein sehr abstraktes Terrain. Ich bin ein altgedienter Netizen, ein Bewohner der Netze, der da mühelos flaniert. Für viele Aktive im Kulturbereich ist es dagegen recht anstrengend, sich in Abläufen zurechtzufinden, bei denen man seine Gegenüber nicht sieht und die Gruppe nicht überblickt.

Wir sind im Projekt „Mini Fabula“ drei Schlüsselpersonen, die unterschiedliche Aufgaben haben. Mit mir Richard Mayr und Luis Siegl. Die Projekt-Crew wächst laufend, während wir an einem Booklet arbeiten, das als greifbares Druckwerk erscheinen wird.

Dazu betreue ich parallel einige Ereignis-Stränge, die das Projekt – begleitend – in die nahe Zukunft führen. Richard Mayr ist außerdem Kurator einer kommenden Ausstellung, deren Datum schon feststeht: 8. Mai 2026.

Und mit dem IT-Experten Jürgen Kapeller gehe ich konsequent in das KI-Genre, denn die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ verlangt dringend konkrete Erfahrungsschritte. Also habe ich für die weitere Arbeit folgende Sektionen definiert, die bei Aussendungen an die Crew im Subject erkennbar sind. Das soll unseren Leuten nützen, den Überblick zu bewahren.

Die Sektionen
+) 1er Redaktion: Textwerkstatt / Schlüsselperson: Martin Krusche
+) 2er Redaktion: Bildredaktion, Umsetzung des Booklets / Schlüsselpersonen: Luis Siegl & Richard Mayr
+) 3er Redaktion: Webgestütze Begleitlinien / Schlüsselperson: Martin Krusche
+) 4er Redaktion: Ausstellung / Schlüsselpersonen: Richard Mayr

So haben wir mit dem Konzept „Das erweiterte Buch“ einen nächsten Abschnitt erreicht. Das hat „An solchen Tagen“ (Krusche & Mayr) zum Ausgangspunkt. Ein Druckwerk, welches Lyrik und Fotografie vereint (edition keiper, graz). An so einer Position in der Gutenberggalaxis ist festzuhalten.

Aber wir führen die Ereignisse von da ins Web hinaus, dort nun auch in die nächste Galaxis, jene der KI, durch welche sich unsere Gesellschaft schon in wenigen Jahren radikal verändert haben wird. Damit sollten wir uns gut vertraut machen, um unsere Positionen als Kunstschaffende zu klären und zu sichern.

+) Netzkultur

Zur Sache
+) Mini Fabula (Zur Sache des Buches: ein Vorhaben)
+) Das erweiterte Buch (Die Extension)
+) Archipel (Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums)