Derzeit zeigt mir mein Blick aus dem Fenster, so könnte man sagen (eigentlich: mein Blick in die Welt), jeden Tag Gewalttätigkeit in allen denkbaren Dimensionen und Zusammenhängen.

Derzeit zeigt mir mein Blick aus dem Fenster, so könnte man sagen (eigentlich: mein Blick in die Welt), jeden Tag Gewalttätigkeit in allen denkbaren Dimensionen und Zusammenhängen.

Wer von Österreich aus anderen zuruft, sie mögen „nach Hause gehen“ und dort „für ihr Land kämpfen“, wirft damit eine Reihe interessanter Fragen auf. Laut Geschichtsschreibung stehen Buben ab dem 15. Lebensjahr im „kampffähigen Alter“. Woher kommt nun das Bild vom „wilden Hund“, der jede Bedrohung notfalls mit Waffengewalt beantwortet?

(Eine Erkundung)
Woher kommt die Auffassung, daß Männer, speziell junge Männer, in einem Krisengebiet bleiben und da kämpfen sollen? Aus welcher Position und mit welcher Legitimation werden solche Empfehlungen jemandem zugestellt?
