Matrix der Gewässer: Lyrik

erst ein rauschen
in den blättern
mais soweit
das auge reicht
zwischen all dem
steht der staub

dann
als stünd
das feld
in flammen

ich geh
nach dem
nahen fluß
seh das ufer
schon vor mir

kommt ein
riesengroßer
hund
wie im fluge
auf mich zu

der prüft meine
hingestreckte
linke und
umrundet mich

nun wir zwei
domestiziert
doch in ihm
noch viel
mehr wildnis

und dann
gehn wir
auseinander

wildnis mag
getrennte wege

ich geh
nach dem
nahen fluß

alles ist
wie immer
nichts ist
wie es war

Übersicht
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Über der krusche

jahrgang 56, freischaffend
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