Ich muß es mir nicht ständig vor Augen halten. Aber es ist etwas Konstituierendes. Als Mann bin ich unausweichlich Repräsentant des Patriarchats.

Ich muß es mir nicht ständig vor Augen halten. Aber es ist etwas Konstituierendes. Als Mann bin ich unausweichlich Repräsentant des Patriarchats.

Dies ist der Vorabend zum Weltfrauentag, der erstmals am 19. März 1911 stattfand. Es scheint sich in der Steiermark das Thema „Gewalt gegen Frauen“ über Jahre nicht zum Besseren bewegt zu haben.

Heute ist der 24. Februar. Da trennen uns bloß noch einige Tage vom 8. März, dem Weltfrauentag. Hinter uns liegen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jährlich zwischen dem 25. November uns 10. Dezember festgelegt sind.

Gleich vorweg: Ich bin bezüglich der arabischen Welt nicht sprachkundig, muß mich also auf die Stichhaltigkeit von Übersetzungen verlassen.

„Habe sie geliebt!“ Na freilich hat er. Das glaube ich ja sofort, denn ich bin hier der Dorfdepp. Bliebe noch zu klären, was einem Headliner durch den Kopf geht, wenn er so eine Zeile auf die Eins eines Massenblattes wuchtet.

Ich hab gestern ein Zitat als Tondokument aus dem Web gezogen, das möchte man für erfunden halten. Ist es aber nicht. Der Originalton eines jungen Mannes aus dem Genre Reality TV/Doku-Soap.

Soll ich annehmen, jener Teil der steirischen Gesellschaft, welcher bei Laune auf Frauen und Mädchen losgeht, habe sich geläutert, verändert? Wohl kaum.

Es gibt nicht gar so viele Themen, bei denen ich der Möglichkeit traue, die ganze Sache auf zwei Positionen herunterzuregeln.

Die Zeitmaschine von Facebook zieht gelegentlich Notizen aus dem Stapel, an die ich mich nicht mehr erinnere. Wozu auch?

Ich hatte für die Zweier-Notiz einiges an Zahlen zusammengestellt, die aus überprüfbaren Quellen stammen.
