Gleisdorf: Kulturpolitik

Mit Dezember 2025 ist offenkundig geworden, daß sich die Kulturpolitik der Stadt im Kern radikal verändert hat und nach einer umfassenden Neuorientierung verlangt.

MIR: Museum im Rathaus

Kunst Ost besteht seit dem 1.10.2009 als „kulturpolitisches Kompetenzzentrum“ (ZVR-Zahl: 084439240). Naheliegend, daß ein fälliger Diskurs zur Kulturpolitik Gleisdorfs von dieser Stelle aus mitgeführt wird:
+) Kunst, Kultur und Folgerichtigkeit (Eine kulturpolitische Präambel)
+) Die Intrada

Zur Debatte gestellt
29) Gleisdorf: das Transparenz-Defizit
28) Museum im Rathaus: Ein symbolischer Ort (Über eine Heimstatt der Demokratie)
27) Museum im Rathaus: Abgesang (Eine Erinnerung)
26) Gleisdorf: Das war’s!
25) KI: Nischen und Boulevard
24) Kleine Zeitung: „Was ist uns das kulturelle Leben wert?“
23) Gleisdorf: Vice versa
22) Gleisdorfer Fragezeichen
21) Gleisdorfer Positionen
20) Gleisdorfer Aussichten
19) Gleisdorfer Optionen
18) Gleisdorf: Vernetzung?
17) Archipel: Konzept und Kontinuität
16) Mini Fabula: Kommunikationsräume (Eine Frage der Medienkompetenz)
15) Gleisdorfer Zwischenstand (Thema Subventionen)
14) Flocke: Kunst, Kultur und Politik (Absage an Simulanten)
13) Gleisdorfs Status quo?
12) Einschub: Archipel, Auftakt 2026
11) Kulturpolitik: Gleisdorf wankt
10) Kulturpolitische Selbstbestimmung
09) Einschub: Kulturpolitische Kompetenz (Nächster Klärungsbedarf)
08) Gleisdorfer Status
07) Gleisdorf antwortet
06) Einschub: Höhe der Zeit (Zur Digitalmoderne)
05) Jenseits des Jammertals
04) Reden wir über Quote!
03) Klarheiten und Nebel
02) Keine gute Krise vergeuden!
01) Eine interessante Lawine

Martin Krusche ist Obmann von Kunst Ost und Schriftführer des Archipel: Forum für Kunst, Kultur und Bildung. Außerdem betreut Krusche eine Bereich der Wissensplattform Austria-Forum. Krusche ist Senior Manager bei der KI-bezogenen Plattform Art Challenge.

+) Archipel: Zwischenstand (Jänner 2026)
+) Archipel & Kunst Ost: Das Booklet (online)
+) Archipel: Die Werkbank
+) Archipel: Home
+) Art Challenge
+) Krusche: Personal Page

Das Prinzip
Kulturpolitik heißt für uns nicht, daß wir Kräften aus Politk und Verwaltung zurufen, was sie tun sollen. Wir klären, was getan werden muß, und verhandeln dann, wer wofür Verantwortung übernehmen kann.

Betrifft Kulturpakt Gleisdorf
Eines meiner Mission Statements zum Thema „Kulturpakt Gleisdorf“ stammt vom 8. Februar 2013: [Link] Am 27. Februar 2013 gab es (damals) neue „Kulturpakt Gleisdorf: Details 2013“. [Link] Im Mai danach war detaillierter zu vermerken, was sich da nun im Wechselspiel der drei Sektoren Staat, Markt und Zivilgesellschaft entwickeln läßt. Siehe dazu das „kunst ost-memo vom 13.05.2013: kulturpakt gleisdorf“! [PDF, 19 Kb]

Die folgenden Details kamen nicht von der Basis, sondern aus dem Rathaus:
+) Kulturpakt Gleisdorf (offiziell)
+) Kulturpakt Gleisdorf: Der offizielle Aufbau
+) Kulturpakt Gleisdorf: Die Umfrage

Zitat: „Der Kulturpakt Gleisdorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kräfte der verschiedenen Sparten zu bündeln und durch eine gemeinsame Plattform sichtbar zu machen. Ein Frühjahrs- und ein Herbstthemenschwerpunkt sollen es Kunst- und Kulturschaffenden, UnternehmerInnen, Sozialbetrieben wie auch Vereinen und Privatpersonen ermöglichen, sich mit Einzelprojekten einzubringen, um diese effizienter den BürgerInnen näher zu bringen.“

Hintergrundfolie I
In folgendem Ensemble der Wissens- und Kulturarbeit wird auch der konkrete Lebensraum erkundet und dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf die Kleinregion Gleisdorf gelegt ist und die Oststeiermark im Blickfeld bleibt. Einige Beispiele:
+) Florianiplatz
+) Matrix der Gewässer
+) Gleisdorf im Austria-Forum

Hintergrundfolie II
Nach Corona gab es eine spezielle Weichenstelling in der landesweiten Kulturpolitik, die auch Gleisdorf betroffen hat. Die steirischen Landtagswahlen 2024 haben zu einem Sieg der FPÖ und zu einer Koalition der Freiheitlichen mit der ÖVP geführt. Siehe dazu:
+) Steiermark 2024

Hintergrundfolie III
Die Corona-Erfahrung hatte aus verschiedenen Gründen eine kulturpolitische Debatte notwendig gemacht. Nicht nur die wirtschaftliche und strukturelle Lage des ganzen Landes hatte sich gravierend verändert, auch die Gesellschaft wandelete sich auffallend. Siehe dazu:
+) Diskurs: Demokratie (Eine laufende Debatte in mehreren Abschnitten)

Postskriptum
Die Corona-Erfahrungen hat unübersehbar gemacht, daß sich auch im Kulturbereich rechtes Denken und rechtsgerichtete Handlungsweisen etabliert haben. Das ist offensichtlich ein Tabu-Thema, denn ich kenne dazu keinen öffentlichen Diskurs. Siehe:
+) Rechtsruck