[Anmerkung: Dieser Text basiert auf einem Brief von Gleidorfs Kulturreferent Karl Bauer an Landesrat Dr. Karl-Heinz Kornhäusl]

[Anmerkung: Dieser Text basiert auf einem Brief von Gleidorfs Kulturreferent Karl Bauer an Landesrat Dr. Karl-Heinz Kornhäusl]

[Anmerkung: Dieser Text stammt von Gleidorfs Kulturreferent Karl Bauer zu seinem Bericht anläßlich der Sitzung des Gemeinderates Gleisdorf am 29.06.2026.]

Ich hatte eben ein interessantes Gespräch zur Frage, mit welchem Rollenselbstverständnis man tätig ist.

[Anmerkung: Die Autoren sind Karl Bauer (Gleidorfs Kulturreferent) und Ewald Ulrich, Sprecher der „ARGE Kulturpakt”. Hier deren Bericht über die 16.06.26-Session.]

Ich erlebe in den Social Media zweierlei. Allgemeine Themen zu Kunst und Kultur bekommen moderate Zugriffe. Da sind zirka 150 bis 250 ganz passabel. Geht es aber um regionale Kulturthemen mit exponierten Personen, fahren die Zahlen oft bemerkenswert hoch.

Am 15. April 2026 war von Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer zu erfahren: „Nach drei Arbeitssitzungen wird nun ein privates Proponentenkommitee in Form der ‚ARGE Kulturpakt‘ unter Ewald Ulrich neue Akzente setzen und die bisherigen Funktionen übernehmen, erweitern und ausbauen!“

Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

Mein bevorzugter Modus: Begründen statt verkünden! Und was Krisen angeht, zumal eine so prächtige Krise der Kulturpolitik?

Ich habe nun über verschiedene Kanäle ausführlich erfahren, was alles gegen die Umwidmung des „Museum im Rathaus“ (MiR) vorgebracht wird. Die Summe der Statements besagt: „Es soll sich nichts ändern.“

Eine Krise ist nicht das Problem, sondern der deutliche Hinweis, daß ein Umbruch in Gang gekommen ist. Erst dann klären wir im eigenen Handeln, ob wir nun Richtung Katastrophe oder Katharsis gehen.
