Quote: Interesse an Kultur

Ich erlebe in den Social Media zweierlei. Allgemeine Themen zu Kunst und Kultur bekommen moderate Zugriffe. Da sind zirka 150 bis 250 ganz passabel. Geht es aber um regionale Kulturthemen mit exponierten Personen, fahren die Zahlen oft bemerkenswert hoch.

Christoph Stark

Derlei Zugriffszahlen, wie sie mir Facebook bietet, zeigen mir Tendenzen. Für eine präzisere, vor allem detailliertere Analyse des Publikumsverhaltens wären andere Werkzeuge nötig.

Aber für meine Arbeit genügt eine Kenntnis der Tendenzen vollkommen, um ein Gefühl zu bekommen, welche Stimmung mich umgibt. Ich poste in der Regel ein Foto als Blickfang, setze ein Textzitat dazu, hänge einen Link zum Volltext an, der im Web woanders steht. Zu all dem bekomme ich per Insights ohnehin schon mehr Informationen als ich benötige.

Die Arbeit an der kulturpolitische Krise macht das anschaulich. Vom 23.03.2026 stammt der Upload einer Glosse über mein kulturpolitisches Gespräch mit Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark. Bis heute 10.201 Zugriffe.

Ich hab danach, am 16.04.2026, eine Glosse zur Neugründung des „Kulturpakt Gleisdorf“ raufgeladen. Das Foto zeigt Kulturreferent Karl Bauer und den neuen Kulturpakt-Vorsitzenden Ewald Urich.

Karl Bauer (links) & Ewald Ulrich.

Bis heute gab es darauf 2.035 Zugriffe, also etwa das Zehnfache gegenüber anderen Kulturthemen. Wie eingangs erwähnt, das drückt eine Tendenz bei den Publikumsinteressen aus, die sich eben auch auf Kunst und Kultur beziehen.

Wäre bei Stark noch einzurechnen, daß es im Web offenbar ein Rudel an Netizens mit miserablen Manieren gibt, deren Zugriffe zu Kommentaren wie Beschimpfungen oder gängige Jammereien führen. Ich dulde sowas in meiner Timeline nicht.

Argumente zur Sache sind willkommen, Argumente zur Person weise ich zurück, falls sie von Abschätzigkeit handeln. Ich habe keine Toleranz gegenüber Leuten, die meine Webpräsenz mißbrauchen, um ihre unbewältigten Autoritätskonflikte abzuarbeiten.

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