Ein Statement von Csaba Gloner
Als ich in Ungarn lebte, hielt mich vom Coming-out nicht die Angst davor zurück, dass Andere es erfahren und wie schlimm es sein würde, öffentlich zu einer Minderheit zu gehören.

Ein Statement von Csaba Gloner
Als ich in Ungarn lebte, hielt mich vom Coming-out nicht die Angst davor zurück, dass Andere es erfahren und wie schlimm es sein würde, öffentlich zu einer Minderheit zu gehören.

So habe ich eben eine Facebook-Notiz betitelt, denn die sommerlichen Tage wurden wochenends durch ein feines Gewitter runtergekühlt.

Jürgen Kapeller, Hausherr bei „Art Challenge“, hat mich jüngst auf dieses Wanderlegende mit Everybody, Somebody, Anybody und Nobody hingewiesen. Das geht so. Da war eine wichtige Sache zu erledigen.

Gleich vorweg: Wir sind im Regionalgeschehen gut beraten, wenn wir uns über verfügbare Medienkanäle kontinuierlich um unser Publikum kümmern; und zwar kreuzweise vernetzt.

Ich gehe davon aus, daß akute Probleme nur dann tauglich bearbeitet werden können, wenn es dazu einen stichhaltigen Befund gibt.

In der Netzkultur-Szene der 1990er Jahre hat nach meiner Erinnerung absolut niemand kommen gesehen, was die Social Media an unserer Gesellschaft bewirken würden.

Wir haben allerhand zu bereden. Naja, im Moment ist noch nichts fix. Aber Psychologin Petra Schwarz erwägt, sich die Möglichkeiten der Reise per Zeitmaschine genauer anzusehen.

Mitte November des Vorjahres war klar, daß im steirischen Kulturgeschehen eben eine Lawine abgeht. Etwas pathetisch formuliert: Wir werden sie surfen müssen oder davon verschüttet werden.

Ich bin ein Netizen der frühen Jahre. Ein Bewohner der Netze seit den Tagen, als es in Österreich noch gar kein Internet gab. Worum geht es heute?

Ich suche nach nächster Klarheit bezüglich der Grundlagen unserer laufenden Arbeit im „Archipel“. Dazu gehören auch Überlegungen, wie unser Tun kulturpolitisch vertreten werden kann.
