Am 25. Jänner 2026 war der „Sparkurs in Gleisdorf“ ein Thema: „Was ist uns das kulturelle Leben noch wert?“ (Kleine Zeitung). Im gleichen Blatt am 23. März 2026: „Debatte im Gleisdorfer Rathaus: Wer zahlt den Preis für die Kunst?“

Am 25. Jänner 2026 war der „Sparkurs in Gleisdorf“ ein Thema: „Was ist uns das kulturelle Leben noch wert?“ (Kleine Zeitung). Im gleichen Blatt am 23. März 2026: „Debatte im Gleisdorfer Rathaus: Wer zahlt den Preis für die Kunst?“

Ich sollte mich heute (8. Mai 2026) um nichts so sehr kümmern, wie um unsere Vernissage in der alte Poststation: „artgerecht“.

Mein kulturelles Engagement hat in der Oststeiermark 1986 begonnen. Das ergab seither höchst kontrastreiche Erfahrungen damit, was a) unter Kunst- und Kulturschaffenden möglich ist, was b) daraus im Wechselspiel mit Politik und Verwaltung gelingen kann.

Ich bin immer noch unsicher, ob es angemessen ist, ausdrücklich zu betonen, daß im „Archipel“ und seinen Projekten ein nennenswerter Frauenanteil selbstverständlich ist.

Ende April 2021 hatten Malerin Monika Lafer und ich mit Unternehmerin Barbara Schäfer (Manufaktur Csamay) eine Übereinkunft, wie wir den Raum nutzen können, den uns Schäfer bis heute zur Verfügung stellt.

Man macht nichts falsch, wenn man die neue „Arge Kulturpakt“ ein zartes Pflänzchen nennt. Diese Reaktion auf Gleisdorfs kulturpolitische Krise wird augenblicklich von einem kleinen Kreis interessierter Personen getragen.

Ich erlebe in den Social Media zweierlei. Allgemeine Themen zu Kunst und Kultur bekommen moderate Zugriffe. Da sind zirka 150 bis 250 ganz passabel. Geht es aber um regionale Kulturthemen mit exponierten Personen, fahren die Zahlen oft bemerkenswert hoch.

Am 15. April 2026 war von Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer zu erfahren: „Nach drei Arbeitssitzungen wird nun ein privates Proponentenkommitee in Form der ‚ARGE Kulturpakt‘ unter Ewald Ulrich neue Akzente setzen und die bisherigen Funktionen übernehmen, erweitern und ausbauen!“

Man kann mir allerhand erzählen. Ich sehe zwar, daß die Welt der Bücher durch aktuelle technische wie soziale Entwicklungen enorm unter Druck geraten ist.
