Aus der Liste meiner bevorzugten Kultur-Mantras:
Gesellschaftliche Realität wird nicht hauptsächlich, aber überwiegend durch Medienanwendung konstruiert.
Die Behauptung läßt sich auch so aufstellen:
Was in unseren Medien vorkommt, gilt als real, was darin nicht vorkommt, kann nur unter großen Mühen als existent behauptet werden.
Das meint keine individuellen Positionen, sondern breitere Wahrnehmung, soweit sie der aus „Öffentlichkeit“ bezogen werden. Anders gesagt, wenn mein Tun medial nicht in Erscheinung tritt, wird im 15 Kilometer entfernten Weiz kaum jemand annehmen, daß es mich gibt und daß ich etwas Sinnvolles tue.
Man muß es nicht zu sehr verallgemeinern. Ich beziehe mich da augenblicklich vor allem auf kulturelles Engagement.
Künstler Richard Kriesche (links) und Kunstsammler Erich Wolf
ich wiederhole einen ganzen absatz aus einem vorherigen eintrag, um dann recht ausführlich darzulegen, warum und wie netzkultur eine wirkungsvolle position gegenüber dem boulevard und medien-bezogenen major companies ernöglicht.
„das wohnzimmer mit seiner elektronik-ausstattung als platons höhle? wenn ich netzkultur als ein sinnvolles praxisfeld verstehe, auf dem wir medienzugänge und medienkompetenzen erlangen und praktizieren können, dann heißt das vor allem auch: üben wir meinungsbildung, um eine meinung zu haben. üben wir mediengestützte kommunikation, um eine grundlegende vorstellung zu erlangen, wie diese angebliche ‚informationsgesellschaft’ funktioniert.“ [quelle]
falschmünzerei wurde zu einem grundlegenden handwerk der medienindustrie, die aneignung von bildern, aus denen irreführende selbstdarstllungen werden, sind standard. ich nehme einen kleinen umweg. drei große konzerne dominieren den nahrungsmittelmarkt in österreich. dabei werden produkte aus der industriellen landwirtschaft mit bildern aus der bäuerlichen landwirtschaft berworben, vermarktet. das heißt, der dominante apparat plündert die kultur des marginalisierten bereiches, um mit dessen erscheinungsbildern an jenen verkaufserfolge zu arbeiten, durch welche die bäuerliche landwirtschaft marginalisiert wird. das ist ein ziemlich zynischer prozeß, ein ungeschminkert raubzug.
übertrage ich diese erfahrung auf den medienbereich, passen die bilder natürlich nicht ganz genau. dennoch liegen ein paar anregungen in so einem vergleich. flaches entertainment gibt sich als kulturelles geschehen von relevanz aus und generiert jene breitenwirkung, über die anspruchsvolleres kulturgeschehen marginalisiert und abgewirtschaftet wird. was hat netzkultur dagegen auszurichten?
auch im alltag, etwa im restaurant um die ecke: arbeitsgeräte aus dem leben eines ärmlichen proletariats werden zum wohlfühl-dekor für die besser gestellten enkel und sind inhaltlich ein aufgelegter schwindel
wir haben uns von der werbebranche in wirtschaft, politik und einigen anderen genres daran gewöhnen lassen, daß die systematische täuschung von menschen akzeptabel sein soll, daß ein behaupten ohne belege preiszugeben und ohne einer verifizierung standzuhalten etwas anderes als lügen sein soll. diese mischung aus falschmünzerei und marktschreierei hat kuriose konsequenzen.
gegenüber dem boulevard und den diversen major companies der medienwelt werde ich mich nicht als guerrilero gebärden, denn diese pose wäre mit einem federstrich erledigt. mit einem hammer in der hand eine festung flach machen zu wollen, das sind eitle träume, welche einen für einige zeit über den mangel an konkretem tun hinwegtrösten können.
andrerseits ist unsere kultur reich an erfahrungen, daß die tyrannis oft eine einzelne stimme fürchtet, daß ein system kursierende gerüchte bekämpft, daß klar vetretene positionen, auch wenn sie bloß ein flüstern auf dem glacis sind, zuweilen in der festung vernommen werden.
um bei der eingangs skizzierten analogie zu bleiben: es ist kategorial zwischen industrieller und bäuerlicher landwirtschaft zu unterscheiden, auch wenn die bilder täuschen. intentionen, methoden und wirkungsweisen sind höchst unterschiedlich. solche unterscheidungen kennen wir natürlich auch im medienbereich, in unserer informationellen umwelt. unsere kultur ist von solchen divergenzen geprägt.
doch um das eine vom anderen unterscheiden zu können, brauchen wir kriterien und neue medienkpompetenzen. vor allem, wo globale player via propaganda mimikry betreiben und in diesem geschäft der verstellung, der maskerade – wie erwähnt – oft jene kulturen plündern, die sie überrennen, an den rand drängen, marginalisieren. in diesen kräftespielen stehen einander also völlig ungleiche parteien gegenüber.
die erwähnten kriterien und medienkpompetenzen werden uns zum zweck einer angemessenen kritikfähigkeit selbstverständlich nicht von diesen major companies angetragen. wir müssen sie also von anderen instanzen einer gesellschaft beziehen. der kulturbereich ist nur eine dieser instanzen. kulturschaffende und die von ihnen geschaffenen initiativen sehen zum teil genau darin einige ihrer wesentlichen aufgaben und ein stück ihrer legitimation: medienkompetenzen und kulturell relevante inhalte zu vermitteln. das ist ein wichtiger inhaltlicher schwerpunkt, seit sich in österreich eine „netzkultur-szene“ herausgebildet hat.
netzkultur, das war für mich auch immer ein konsequenter diskurs über das, was wir da tun: robert adrian x (links) und peter karoshi in meinem "ncc-set" im "dom im berg" (2003)
dieser szenebegriff ist freilich ein sehr offener, der für ein vexierbild steht. aber im schnittpunkt mehrerer deutungen finden wir ein konglomerat von autonomen kulturinitiativen, print-leuten, radio-leuten und (kultur-) server-crews, begleitet von einzelnen kunstschaffenden oder kleinen gruppen davon. (siehe dazu auch: [ncc]!)
aus den frühen jahren der theorie und praxis dieser szene stand in österreich das prinzip, für „public access“ zu sorgen. das meinte in zeiten vergleichsweise hoher zugangskosten, für den kulturbereich möglichst fette, preiswerte übertraguntsraten einzufordern. es stand ein „austrian cultural backbone“ zur debatte. es gehörte dazu, für die nutzung dieser technologie kompetenzen der handhabung UND bezüglich inhaltlicher fragen zu bieten.
aus der zeitungs-szene waren diskurse um fragen der meinungsbildung längst eingeführt, war ein augenmerk auf inhaltliche kompetenzen und kommunikationsvermögen präsent. vom fall des rundfunkmonopols und der preis- wie performanceentwicklung im web-bereich versprachen wir uns neue möglichkeiten, die demokratischen anliegen bezüglich kritischer öffentlichkeit nun besser voranzubringen. ganz so ist es dann nicht gekommen. dennoch hat sich einiges ändern lassen. vor allem sind etliche unserer kulturpolitischen anliegen heute auch in gesetze eingegangen.
so korrespondiert beispielsweise, was ich unter dem stichwort „public access“ angedeutet habe, mit einem gesetzesauftrag, den man aus dem aktuellen steirischen kultuförderungsgesetz herauslesen kann. der paragraph 1 nennt im absatz (4) als „insbesondere folgende Ziele“ der kulturförderung unter anderem „eine zum Verständnis und zur Kritik befähigte Öffentlichkeit“.
das ist auffallend NICHT das geschäft der meisten medienkonzerne. ich nenne stellvertretend das genre tv. fernsehsender fluten unseren alltag mit bildern, die vorgeben, unsere realität abzubilden, was definitiv nicht der fall ist. dabei entsteht eine normative kraft, durch die unsere realität gezwungen wird, sich an diesen bildern messen zu lassen, sich ihnen sogar anzugleichen. das surrogat erhebt sich über das original. das ganze ist außerdem ein enormes business. wohin das zielt, hat berlusconi unmißverständlich klar gemacht.
in der debatte mit philosoph erwin fiala (rechts)
also was tun, wenn sich der boulevard in solchem vorgehen weder bremsen noch aushebeln läßt? ein erster schritt kann sein, sich klar zu machen, daß „die öffentlichkeit“ und „der öffentliche diskurs“ nur phantasmen sind. beides gibt es nicht. es gibt statt dessen ein stückwerk an mehr oder weniger qualifizierten teilöffentlichkeiten. was wir als öffentlichkeit oder öffentlichen diskurs wahrnehmen, ist tatsächlich nicht mehr als ein chor sehr unterschiedlicher stimmen.
allerdings bemühen sich major companies auffallend, diesen chor zu homogenisieren. bezüglich der nazi-ära waren derlei bemühungen mit dem begriff „gleichschaltung“ bedacht. ich meine, der begriff taugt heute noch, um zu benennen, was hier versucht wird. das phantasma von „der öffentlichkeit“ verdeckt den stückwerk-charakter von realer öffentlichkeit.
hat man das einmal verstanden, mag einem deutlich werden, daß sich auch kleine chöre und einzelne stimmen in diesen chor, in dieses stückwerk mischen können. war das noch vor jahrzehnten stark davon abhängig, wer dank welcher türhüter welche medienzugänge hat, so hat die aktuelle mediensituation den gatekeepers sehr viel an bedeutung genommen.
die „neuen medien“ haben – nur weil sie da sind – noch keine „neue demokratie“ eingeführt, aber sie haben die mediensituation prinzipiell enorm verändert. das „broadcasting“ war eine methode des faschismus: „ein sender/viele empfänger“. durch die edv-gestützte medienkonvergenz plus die faktische situation „viele sender/viele empfänger“ ist broadcasting keineswegs suspendiert, aber die karten wurden neu gemischt.
was wir also brauchen, sind medienpraxis, medienkompetenz, aber auch einige „alte qualitäten“, also basics der meinungsbildung und des diskurses.
mit diesen fertigkeiten und dem willen, eine zeitgemäße zivilgesellschaft zu formieren, die sich an bewährten bürgerrechten orientiert und deren praktische umsetzung laufend probt wie praktiziert, können sich einzelne in den vorhin erwähnten chor einbringen, können gruppierungen in diesem zusammenhang längerfristig erhebliche wirkung entfalten.
ich werde mich in solchen prozessen selbstverständlich nicht an einrichtungen messen, mit denen ich in keiner weise vergleichbar bin. das heißt, mein tun im medienbereich und im bereich der netzkultur braucht sich nicht an der enormen wirkung großer companies messen lassen. es genügt, wenn ich in meinem unmittelbaren lebensraum mediale wirkung entfalte und dem DAUER verleihe.
meine praktische erfahrung besagt, daß ich innerhalb eines bezirkes, einer einzelnen stadt sowieso, eine mediale situation zu generieren vermag, die etwa von ortshonoratioren und von der regionalpolitik nicht ignoriert werden kann. wenn ich das schaffe und wenn da noch, 20, 50, 100 andere wären, die das in ihrem umfeld auf ähnlich art pflegen, wäre die situation einer zivilgesellschaftlichen öffentlichkeit schon eine völlig andere als unser jetziger status quo.
ich denke, dafür muß die sache mit der meinungsbildung sehr ernst genommen werden. also sachkenntnis und kommunizierbare positionen, bei gleichzeitigem verzicht auf die phrasendrescherei, wie sie der boulevard pflegt, wie wir sie auch aus der politik kennen. es gibt keinen grund, sich des jargons zu bedienen, der von kommerziellen medien forciert wird, weil man den menschen angeblich mehr komplexität nicht zumuten könne.
die marktlage mag es den firmen ja aufzwingen, daß man im brutalen wettkampf mit anderen die aufmerksamkeit von massen an sich reißt und für einige minuten bei sich halten kann. marktschreierei und komplexitätsreduktion bis zur nach unten ausgebeulten flachheit müssen wir von solchen anbietern weder übernehmen, noch müssen wir mit diesem getöse konkurrieren.
wir können all die nischen besetzen, die von solchem lärm verschont oder abgeschottet sind. vielleicht muß man manchmal sehr leise werden, um gehört zu werden.
im vorigen eintrag [link] notierte ich: „ich hab es lieber, wenn die website einigermaßen authentisch abbildet, was wir im ‚real-raum‘ sind und tun. nicht größer, nicht kleiner …“ meine gründe dafür sind politischer art. bei der frage, was denn das sei, „das politische“, hänge ich an der vorstellung, daß leibliche anwesenheit im öffentlich raum ein unverzichtbares fundament „des politischen“ sei. deshalb ist das für mich ein vorrangiges kriterium. (von medial aufgeblähten „realitäten“ halte ich gar nichts.)
es geht um reale soziale begegnung im physischen/analogen raum; da wiederum nicht bloß in privaten, sondern auch in öffentlichen räumen. ich sehe viele von uns kunstschaffenden in einer bewußt gesuchten tradition, die von bürgerlichen salons und von hitzigen debatten an öffentlichen plätzen handelt. wo das nicht so ausdrücklich sichtbar wird, bleibt davon wenigstens ein fragmentchen: der anspruch, öffentlich wahrgenommen zu werden, also ein interessiertes publikum vorzufinden.
mirjana peitlr-selakov, kunsthistorikerin und dipl. ing. der elektrotechnik
bei manchen leuten, mit denen ich in österreich zu tun hatte, ist eigentlich nur dieses fragmentchen, dieser eine anspruch geblieben. ich habe andrerseits seit etlichen jahren mit leuten aus südost-europa zu tun, vor allem aus ländern, die vormals miteinander jugoslawien gewesen sind. da sehen die gewichtungen teilweise ganz anders aus.
am vorabend einer weiteren reise nach serbien habe ich einen text von mirjana peitler-selakov durchgesehen, der einige punkte enthält, die mir hier zum thema passen. vorweg diese passage: „Von einem Künstler, einer Künstlerin, wird heute erwartet, sich in globalen Zusammenhängen erfolgreich durchzusetzen und gleichzeitig lokale und spezifisch ästhetische wie politische Anliegen verstehbar zu machen.“ ein brisanter zusammenhang …
in einem späteren abschnitt schreibt peitler-selakov: „Die klassische Konzeption von Kunstschaffenden im Westen als ‚öffentliche Intellektuelle‘, als Figuren der Aufklärung in einer bürgerlichen Öffentlichkeit, hat definitiv an Aktualität verloren und ist noch von rein historischer Relevanz. Parallel dazu verschwindet auch die Vorstellung von einer bürgerlichen Öffentlichkeit als einem Raum, der von rational-kritisch ausgestatteten Subjekten betreten werden soll. Es gibt ‚die Öffentlichkeit‘ nicht mehr, sondern entweder überhaupt keine Öffentlichkeit oder eine Reihe verschiedener fragmentierter, spezifischen Öffentlichkeiten.“
das rührt an die frage: WER spricht zu WEM mit welcher REICHWEITE? und zwar von welchem ORT aus in welches FELD hinein? darin liegt ferner die frage verborgen: wer erhebt seine stimme nicht? wer wird nicht gehört? dazu paßt die kritische anmerkung: „Parallel wurden klassische bürgerliche Repräsentationsräume durch Märkte ersetzt oder in Konsum- und Unterhaltungsräume umgewandelt.“
entertainment, infotainment und tittytainment als ersatz für den austausch von argumenten? das wohnzimmer mit seiner elektronik-ausstattung als platons höhle? wenn ich netzkultur als ein sinnvolles praxisfeld verstehe, auf dem wir medienzugänge und medienkompetenzen erlangen und praktizieren können, dann heißt das vor allem auch: üben wir meinungsbildung, um eine meinung zu haben. üben wir mediengestützte kommunikation, um eine grundlegende vorstellung zu erlangen, wie diese angebliche „informationsgesellschaft“ funktioniert.
meine eigene erfahrung besagt: das ist heute in vielen bereichen leichter möglich, niedrigschwelliger angeordnet, als noch vor jahrzehnten. ich stand seinerzeit an einer offset-presse, um büchlein zu drucken. digitalprint-anlagen machen das heute einfacher. radiomachen war einst von sehr teuren, nur von experten bedienbaren equipments abhängig. die filmwelt hatte auch sehr hohe zugangsschwellen. das internet gab es noch gar nicht.
die meisten dieser bereiche kann ich heute mit einem preiswerten laptop und etwas peripherie bewältigen. maschinen, die mir selbst zu teuer wären, kann ich zumindest gegen erträgliche gebühren mit meinem zeug ansteuern. wir haben es also einerseits schwerer, weil mainstream-betriebe die medienwelt völlig verändert haben und permanent auf dominanz aus sind. wir haben es aber auch leichter, weil türhüter uns viele zugänge nicht mehr verstellen können.
unsere „konferenz in permanenz“ ist hauptsächlich der laufenden erörterung von kulturpolitischen fragen und anforderungen zeitgemäßer medienkompetenz gewidmet. sie hat eine vorgeschichte, die über mehrere jahre in sehr verschiedene formen stattfand: [link]
mit unserer „novi sad-session“ haben wir einige unserer inzwischen erprobten verfahrensweisen gebündelt. es geht um die möglichkeit, diskurs und reale soziale begegnung zu verknüpfen und damit (teils) auch markierungen im öffentlichen raum zu setzen. damit betonen wir a) die notwendigkeit kritischer debatten und b) die konkrete körperliche anwesenheit im öffentlichen raum als politische kategorie.
kunsthistorikerin mirjana peitler-selakov (links) in der debatte mit "diagonale"-chefin barbara pichler (mitte) und deren mitarbeiterin brigitte bidovec. thema: visuelle codes verstehen
damit drücken wir ferner kulturpolitische ansprüche aus, gestützt auf eine simple bedingung: „nennen sie ihre gründe!“ das hat uns in seiner aktuellen umsetzungsform zum konzept der „talking communities“ geführt: [link]
kunsthistorikerin mirjana peitler-selakov ist gerade damit befaßt, dies arbeitsebene um eine spezielle version zu ergänzen, die kunstschaffende und publikum in eine gemeinsame debatte führt.
es geht bei all dem auch um aktuelles rüstzeug, speziell um medienkompetenzen, die uns nützen sollen, a) eine von medienanwendungen durchdrungene gesellschaft besser zu verstehen und b) einiges davon in künstlerischer praxis nützen zu können.
philosoph dragan prole bei unserer "novi sad-session"
in der notiz #1 ist der aktuelle auftakt skizziert, den wir im serbischen novi sad realisiert haben. die notiz #2 erläutert einige basics und den zusammenhang mit einem wesentlichen schlüsselerlebnis; als osvaldo puccio, der damalige botschafter chiles, meiner einladung nach gleisdorf folgte.
die notiz #3 nimmt bezug auf prozesse, die zu einer position „jenseits der salons“ führen mußten. um es etwas polemisch auszudrücken: wenn die burgeoisie zu einem die welt umspannenden konzept geworden ist und die „neue landflucht“ urbanes leben betont wie nie zuvor, wenn überdies eine anachronistische bohéme die spaßnummer zwischen „alles karajan!“ und „es bellen die rebellen“ gibt, haben wir einigen klärungsbedarf, auf welche arten wir uns wo und wozu treffen möchten, um der gegenwartskunst boden zu sichern. vor allem jenseits des landeszentrums …
diese website besteht und funktioniert nicht für sich allein. sie befindet sich (im zentrum unserer aktivitäten) mit einigen anderen websites im wechselspiel. es gibt gewissermaßen „innere kreise“ von ein- und ausgehenden links und “querverbindungen“. das zeigt dann auch einen bescheidenen effekt auf die platzierung der website in suchmaschinen.
ein beispiel dafür ist unsere präsenz auf „facebook“: [link] die hat den nutzen, daß ein netzwerk von menschen laufend „programmhinweise“ darüber erhält, was auf der „kunst ost“-website gerade neu zu finden ist.
über welche KANÄLE erreicht uns WAS? und werden wir gehört, wenn wir ANTWORTEN? (medienkünstler niki passath vor dem "andy warhol robot" von nam june paik)
das könnte man jetzt natürlich weiter treiben, auf twitter, myspace etc. ebenfalls „filialen“ aufmachen und so um ein größeres publikum rennen; für den versuch, dieses zur „stamm-website“ zu lotsen. wenn wir etwas zu bieten hätten, was sich vor allem im web entfaltet, wären solche expansions-schritte naheliegend. wir sind aber primär und ganz bewußt im „real-raum“ einer konkreten region (oststeiermark) anwesend, aktiv, engagiert.
„kunst ost“ ist vor allem ein regionales kulturprojekt, freilich mit all den querverbindungen in die welt, wie sie uns grade attraktiv erscheinen. also gibt es keinen grund, einen großen teil unserer arbeitskraft-ressourcen darauf zu verwenden, daß wir im web als „riesen“ erscheinen und einen breiten schatten etwa bis nach japan werfen.
die nötigen anstrengungen für eine adäquate netz-präsenz müssen nach dem bemessen werden, was wir im „real-raum“ tun. unseren aktivitäten im „web-raum“ haben diesen vorhaben zuzuarbeiten. (das ist freilich weit mehr, als hier im moment auffallen mag. aber dazu später.)
ich hab nun hoffentlich deutlich machen können: es gibt allerhand optimierungs-techniken und mögliche aktionen, um die publikumszahl nach oben zu hauen. aber in meinem metier ist publikums-maximierung kein INHALT, sondern ein … na, vielleicht: STRUKTURDETAIL.
ich habe vorerst immer noch die qualität von kommunikation im fokus, die quantität ist domäne einer benachbarten branche. dennoch behalte ich unsere besuchsstatistik im auge. es ist ein wenig so, wie wenn man nach dem wetter ausschau hält, wolkenformationen zu deuten versucht.
um bei dieser wetter-metapher zu bleiben, das wolkenbild ist ja nur EIN parameter, durch den ich eindrücke gewinne. haben wir wind und falls ja, woher kommt er? wie schmeckt die luft, wie warm oder kalt ist sie? haben wir es eher feucht oder trocken? knistert etwas? gehen die dinge richtung anspannung oder richtung ruhe?
die website von „kunst ost“ soll natürlich ein als unser „schaufenster“ fungieren. der aspekt „visitenkarte“ gehört dazu. die website möge auch ein rummelplatz oder tummelplatz sein. primär ist sie ein informationskanal, der grundsätzlich mehrweg-kommunikation zuläßt.
damit bin ich schon einmal sehr zufrieden. deshalb liegt mir auch nichts daran, hier zehntausende menschen ansprechen zu können. das wäre eine harte tendenz richtung „broadcasting“, also richtung der anordnung „ein sender/viele empfänger“; das alte prinzip der „goebbels-schnauze“, ein element des faschismus.
ich hab es lieber, wenn die website einigermaßen authentisch abbildet, was wir im „real-raum“ sind und tun. nicht größer, nicht kleiner …
nachdem ich schon einige jahre verschiedene online-zugänge erprobt hatte, um mit möglichkeiten im kulturellen zusammenhang zu experimentieren, ging ich vor rund einem jahrzehnt mit einem neuen projekt ins netz. ich war von der „haus-metapher“, die ich davor mit der ersten „van-site“ [link] verfolgt hatte, zur vorstellung eines „kulturellen terrains“ im web gekommen.
das logo der ersten „van-site“ von 1998
bei der „haus-metapher“ hatte ich die website als „elektromagnetisches kulturzentrum“ verstanden, wo menschen quasi telematisch ein- und ausgehen. die vorstellung vom „kulturellen terrain“ wurde dann der wachsenden weitläufigkeit und komplexität gerechter.
ich konnte damals noch nicht wissen, wie gründlich ich selbst bald den genauen überblick auf diesem terrain verlieren würde. ich hab in all den jahren abertausende html-pages gebaut, die meisten davon mit fotos versehen. aufgrund der damals sehr niederen übertragungsraten im web habe ich mich bemüht, fotos meist bei etwa 12 kilobyte dateigröße zu halten, damit der browser die pages flott laden kann.
für den schnellen seitenaufbau blieben die bilder eher klein
mein ursprünglicher standard waren 250 x 188 pixel. wenn größere bilder unverzichtbar waren, habe ich sie zerschnitten, damit man schon was zu sehen hat, während der browser noch beschäftigt ist, den rest aufzubauen. ich bin da heute noch sparsam und bevorzuge bilder im format von 400 x 300 pixel, zuweilen auch 500 x 375, nur in ausnahmen größer.
natürlich wollte ich wissen, was sich auf meinem „kulturellen terrain“ im web tut. ich habe daher einige jahre die wichtigsten besuchsfrequenz-daten protokolliert. das würde sich zwar heute vermutlich in etwas anderen verlaufs-kurven zeigen, aber ich nehme an, daß gegenwärtig zumindest im kulturbereich prinzipiell vergleichbare entwicklungen stattfinden.
ich hab es in einem früheren eintrag schon betont, diese technische möglichkeit der telekommunikation und telepräsenz darf nicht überwertet werden. das publikumsinteresse entwickelt sich eher sanft und langsam. wer also im web auf publikum aus ist, sollte mit langem atem und konsequenz gerüstet sein.
es ist damals kurz vor der 8. kalenderwoche 2000 losgegangen. ab sonntag, dem 26. märz 2000, wurde gemessen. die aufzeichnungen reichen bis zur 28. kalenderwoche 2007. es begann mit einem mittel von 79 „user sessions“ pro tag, führte über eine kuriose spitze von zirka achttausend „visits“, was durch eine erregung rund um die arbeit der serbischen künstlerin tanja ostojic ausgelöst worden war, zu über dreitausend visits pro tag. (zu den kategorien „hits“ und „visits“ siehe folge #4!)
ob „kunst ost“ eine netzkultur-initiative ist? bis heute nur in ansätzen. ich würde das augenblicklich noch kein beispiel für „best practice“ nennen. doch wir sind auf dem weg. erinnern sie sich an die drei C, die ich im beitrag #3 dargelegt habe? „CCC“ meint „content, community, contiunity“.
detail aus der "art klinika" (novi sad)
welches setup weist bei uns nun richtung netzkultur? wir stützen uns momentan auf zwei websites. diese hier (kunstost.at) ist die „hauptbühne“ auf basis einer datenbank; ein „content management system“. dahinter gibt es eine art „arbeitszimmer“ auf konventioneller html-basis: van.at/kunst/ost
dazu bereiten wir mit kollegin nina strassegger-tipl heuer eine web-evidenz für kreative der „kunst ost“-basis vor. einzelportraits und features, die ihrerseits zu den persönlichen/privaten websites der leute verzweigen.
dieses weitreichende fundament im web wird noch durch eine präsenz auf „facebook“ ergänzt: [link] eine sehr dynamische ebene, umschlagplatz für informationen, auch raum für eine ansatzweise debatte über kunst, vor allem aber ein „geselliges eck“.
detail aus der „art klinika“ (novi sad)
es läßt sich also nach zwei jahren intensiverer aufbauarbeit zeigen, daß „kunst ost“ sich einige wichtige grundlagen geschaffen hat, auf die sich eine netzkulturinitiative stützen sollte. das meint, es gibt verschiedene personen-kreise im realraum, die über eine mehrschichtige struktur im internet verbindung halten und dort ihr tun darstellen.
was noch eine kluge ergänzung all dessen wäre: daß es im web auch spezifische werke dieser community gäbe, die nur in binär codierter form, also digital, voliegen. wichtig scheint mir ferner, daß sich beispiele „kollektiver kreativität“ zeigen würden, die sich über web-stützung etablieren.
dabei spielen telekommunikation und teleworking wichtige rollen. einen ansatz dazu haben wir nun beispielsweise in der grenzüberschreitenden „Šok alijansa“, der „schock-allianz“, die uns mit mehreren südslawischen kulturschaffenden verknüpft: [link]
„netzkultur“ meint aus meiner sicht vernetzungs-strategien in realer sozialer begegnung, ergänzt um angemessene verzweigungen ins web; zuzüglich eine auch künstlerische nutzung von digital-medien, also von binär codierten darstellungsformen.
das sollte im günstigstens fall ebenso von „medienkonvergenz“ handeln, also vom ineinandergehen verschiedener medien, wie es eben erst durch den gemeinsamen binärcode und den gemeinsamen maschinen-systemen möglich ist. (das werde ich bei nächster gelegenheit noch etwas genauer ausführen.)
kulturelles engagement, das sich auch in einer vorstellung von „netzkultur“ ausdrückt, handelt unter anderem von themen wie öffentlicher raum, öffentlicher diskurs, von niedrigschwelligen bildungs- und medienzugägen, letztlich von partizipation, also von umfassender teilnahme am öffentlichen politischen und kulturellen leben.
ich nehme an, diese vorstellung von DEMOKRATIE erscheint für sich schon manchen menschen eher anstrengend. eher plüschig ausgedrückt: um das einzulösen, müssen aus untertanen staatsbürgerinnen und -bürger werden. eine pyramidenförmig geordnete „führergefolgschaft“, wie wir sie aus der feudalzeit kennen, sollte sich in demokratische reisegesellschften (plural!) transformieren. (die praxis des kontrastes!)
kultursalon in novi sad (foto: art klinika)
das handelt von differenzen der geschwindigkeiten und von ganz unterschiedlichen kommunikationsbedürfnissen. es darf wohl behauptet werden: ungleichzeitigkeit ist menschenmaß; was nicht bedeuten kann, daß schnellere deshalb a priori als „sieger“ gelten.
für unsere soziokultuellen vorhaben, soweit sie auch fragen der NETZKULTUR betreffen, steht uns ein sehr eindrucksvolles und knapp gehaltenes „grundsatzpapier“ zur verfügung. es ist teil eines unserer bedeutendsten texte aus dem 20. jahrhundert. ich meine „Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948) [link]
der darin enthaltene artikel 19 besagt: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten„
das ist ja ein praktisches programm:
+) ungehindert
+) über Medien jeder Art
+) und ohne Rücksicht auf Grenzen
+) Informationen und Gedankengut
+) zu suchen,
+) zu empfangen
+) und zu verbreiten.
dabei werden „informationen und gedankengut“ als wertvoll angedeutet, auch als gute anlässe für kommunikation, für auseinandersetzung, für austausch. kleiner querverweis: diese annahme ist natürlich ihrerseits eine kulturelle konvention, eigentlich: ein bildungsideal. wenn ich mich umsehe, fällt mir auf, daß viele menschen sich die freiheit nehmen, dieses ideal auszuschlagen. (sie werden in der sache vermutlich keinen wert auf belehrung legen.)
ich halte wissensdurst für eine grundlage von netzkultur, zugleich eine zentrale voraussetzung für kommunikation. über dieses kriterium läßt sich dann auch klären, ob mediale ereignisse bloß entertainment sind oder auch darüber hinaus gewicht und bedeutung haben.
diese dinge ereignen sich im spannungsfeld zwischen ästhetik und anästhesie. wie das gemeint ist? ästhetik kommt vom griechischen „aisthesis“, das bedeutet WAHRNEHMUNG. deren gegenteil ist „an-aisthesis“, die BETÄUBUNG.
in der folge #4 habe ich erzählt, warum mich visits/user sessions interessieren, hits dagegen überhaupt nicht. besuchszahlen, ja, es ist wie mit dem geld, ich kann ruhig darüber reden, ich gehöre ja nicht zu den reichen.
ich WILL quote! das meint: ich will mir im web ebenso ein publikum erarbeiten wie im realraum. (zum thema „quote“ im anschluß noch ein hinweis auf die tagung “Netzliteratur”, die am 17.5.2000 im grazer „forum stadtpark“ stattgefunden hat.) aber ich hab real überhaupt nichts von aufgeblähten darstellungen.
es gibt nämlich allerhand „optimierungsmaßnahmen“, die man sich selbst greifbar machen kann; oder man bezahlt professionals dafür. dabei halte ich es für einen qualitativen unterschied, ob ich das nötige tue, damit ich im web gefunden werden kann oder ob ich alle register ziehe, um möglichst viele visits auf mich zu ziehen.
nicht rasend wichtig, aber doch interessant: zu welcher tageszeit tut sich auf unserer website was?
das grundproblem ist simpel: was nützen mir denn real tausendsfünfhundert visits pro tag, wenn davon tausenddreihundert leute aus aller welt sind, die mich in den suchmaschinen gut vorgeführt bekamen, aber eigentlich eh was anderes gesucht haben?
konnte ich deutlich machen, was ich meine? für meine arbeit und das gedeihen meiner vorhaben nützen mir faktisch nur leute, die tatsächlich an den themen interessiert sind, die ich anzubieten habe. das web wirkt in dieser sache keine wunder. es bietet mir bloß eine ZUSÄTZLICHE BÜHNE, ein preiswertes schaufenster, im besten fall eine plattform für interessante begegnungen und teleworking.
menschen, die sich für gegenwartskunst, kulturpolitik und soziokulturelle zusammenhänge interessieren, sind in unserer gesellschaft eine minorität. also werden sie auch im web nicht massenhaft auftreten.
ich bin genau deshalb sehr skeptisch, wenn kultur-leute aus meinem milieu viel geld in üppige webauftritte investieren. das ist eine art elektronisches imponiergehabe, das sich meistens nicht einlösen wird; einlösen im sinn von: die erhebliche investition im effekt rechtfertigen.
unter uns alten gäulen der netzkultur offenbart sich jemand, der da zu großen gesten neigt, als rookie, parvenü, womöglich großspuriger stümper. es gibt viele gründe, eine „quotenhatz“ jenseits inhaltlichen gewichtes als blödsinn abzutun.
die forderung “ich will quote!“ habe ich augenzwinkernd am 17.5.2000 bei der tagung “Netzliteratur” im grazer „forum stadtpark“ erhoben. der text dazu ist als RTF-datei hier verfügbar: „Ich will Quote!“ (Und ein BMW-Cabrio. Das teurere!) [link]
wer sich über solche zusammenhänge etwas ausführlicher informieren möchte, findet zitate aus diesem meinem text und die analyse des größeren zusammenhanges in der dissertation von andrea ghoneim: „Literarische Publikationsformen im World Wide Web“, Veränderungen in Produktion, Publikation und Vermittlung von Literatur am Beispiel ausgewählter österreichischer Literatur-Medien: [link] (PDF-datei, ca. 6 MB)
ich hab es in folge #3 schon erwähnt, die HITS interessieren mich bei der statistik überhaupt nicht. sie fallen zu tausenden an und haben für sich genommen keinerlei aussagekraft. mich interessieren die VISITS, die USER SESSIONS. mich interessiert also das, was man auf unserer website als „konkrete besuche“ bezeichnen könnte.
wir stehen mit „kunst ost“ erst am beginn, ein publikum im web zu gewinnen, seit november 2010 wird das konsequent betreut. nun sagt mir die statistik, im dezember betrage die höchste zahl an besuchen pro tag („Max“) 200, der durchschnitt pro tag („Avg“) belaufe sich auf 168 „visits“.
ein parameter von vielen, zwischen maximum und durchschnitt ...
durchschnittlich 168 gäste pro tag? prima! naja, nicht ganz. erstens hat die software etwas „streuung“, zweitens werden wir ja auch von suchmaschinen besucht. nein, die maschinen schauen bei uns nicht vorbei. sie schicken „bots“, also kleine „software-robots“, die das web ständig abgrasen, von denen websites „gespidert“ werden. die brauche ich nicht als mein publikum zu werten.
was weiß ich also nun? ich würde im augenblick, wo die anzahl der visits noch eher moderat ist, die anteile an „bots“ etwas höher einschätzen. streichen wir ruhig satte 68, um nicht zu großspurig zu erscheinen. dann darf ich aber immer noch annehmen, daß wahrescheinlich rund 100 leute pro tag vorbeischauen.
na, auch wieder nicht so ganz. oder doch? üblicherweise registriert die software anfragen von einer konkreten „ip-adresse“ aus, die innerhalb von 30 minuten stattfinden. in der praxis wird sich selten jemand länger als 30 minuten durchgehend auf unserer website „aufhalten“, umsehen. also werden anfragen von einer konkreten ip-adresse aus, die unser server beantwortet, im zeitfenster von 30 minuten als „besuch“ („visit“) gewertet.
kommt die gleiche oder eine andere person über die selbe konkrete ip-adresse zirka zwei stunden später erneut auf unsere website, wird das als weiterer „visit“ gewertet. ich kann niemals sagen, wer konkret am anderen ende der verbindung war. ich hab so auch keine ganz verbindliche publikumszahl, wie ich sie in einem realen kinosaal erheben könnte. aber ich kann mir durchaus einen eindruck verschaffen, ob sich überhaupt etwas auf unserer website tut und wie lebhaft es da zugehen mag.
ein maximum von ca. 200 visits, ein durchschnitt von 168 pro tag, da bin ich schon ganz zufrieden, weil ich annehmen darf, unser frisch renoviertes „elektromagnetisches kulturzentrum“ ist vermutlich für 80 bis 100 leute pro tag anziehend genug, daß sie kurz vorbeischauen. (vorzugsweise offenbar rund um 10:00 uhr vormittags.)
sie sehen, ich bin in den annahmen darüber, wie viel publikum wir im web haben, sehr zurückhaltend. warum ich meine, das sei von vorteil? das erzähle ich später noch. und bleiben sie ruhig skeptisch, wenn leute bei ihrer website all zu glänzende besuchszahlen vorweisen.