Ich habe auf die vorige Glosse drei Kommentare bekommen. Einmal Mensch, zweimal Maschine (KI). Anregend, um herauszuarbeitet: Wer mein womit genau was?

Ich habe auf die vorige Glosse drei Kommentare bekommen. Einmal Mensch, zweimal Maschine (KI). Anregend, um herauszuarbeitet: Wer mein womit genau was?


In Gleisdorfer stehen radikale kulturpolitische Debatten an, weil im Kielwasser der Corona-Lockdowns gekommen ist, was zu erwarten war. Natürlich erlebt diese Gesellschaft Einbußen an Wohlstand und Komfort.
Dieses Kräftespiel vermischt sich mit hausgemachten Problemen der Politik und Wirtschaft.
Das stellt uns alle vor interessante Aufgaben. Wer jetzt nicht mit offenen Karten spielt, belastet und beschädigt die anstehenden Prozesse.
Mein Metier
Ich höre so manches Geschwafel, was die Aufgaben der Künstlerinnen und Künstler seien, vor allem gegenüber des Gesellschaft, was dann – bei Erfüllung – mit entsprechenden Gratifikationen bedacht werden soll.
Es gibt kein „unfehlbares“ Kunsturteil. Wozu auch? Es entstehen in der Kunst keine „Wahrheiten“ indem man Widersprüche eliminiert. Wozu auch?

Das Arbeitsjahr ergibt für den „Archipel“ keine beliebige Nummernrevue. Sowas wäre eine Art Anfängerstadium kulturell engagierter Leute, die eine Kulturinitiative zu etablieren versuchen.

Wir kombinieren in der Kulturspange verschiedene Modi, um für Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums einen angemessenen Spielraum zu schaffen.

Im Sport nennt man das eine fliegenden Start. In die Fliegerei nennt man das durchstarten. Daran ist nichts Sensationelles. Es bedeutet bloß, daß man in einem Vorhaben nicht erst aus dem Stand beginnen muß.

Aber Ja! Es steht Ihnen vollkommen frei, für sich zu definieren, was Sie für Kunst halten. Jede Spielart ist möglich und zulässig. Auch der Scherz, die Schlamperei, die Pose. Niemand kann Ihnen Ihre Ansicht streitig machen. Ihre Kriterien, falls Sie welche haben, sind unanfechtbar. Gut, das ist auch bloß eine Seite der Geschichte.
