Ich pflege mit dem Dottore seit Jahren „Rollende Konferenzen“; so haben wir unser Genre genannt. Das heißt, wir erkunden nicht nur Inhalte, sondern auch Landschaften.

Ich pflege mit dem Dottore seit Jahren „Rollende Konferenzen“; so haben wir unser Genre genannt. Das heißt, wir erkunden nicht nur Inhalte, sondern auch Landschaften.

Es ist der dritte Tag mit einem Hauch von Sommer. Am Freitag war ich wieder einmal falsch gelegen, mit langer Hose und einer Jacke rausgegangen. Überflüssig!

Gleisdorf hatte ab dem 18. Jahrhundert eine florierende k. k. Poststation, die als privates Unternehmen geführt wurde.

Nein, keine CAD-Software, kein Printer, überhaupt keine EDV. Dieser Ausschnitt gehört zu einer Originalzeichnung, mit der mir Architekt Karner darleget hat, wie man die drei Dimensionen des Raumes auf zwei Dimensionen eines Blattes umlegt.

Vor rund 50 Jahren liefen die ersten Prototypen, denen man ansehen konnte, daß sie recht grob gezimmert waren.

Diese Episode bezieht sich auf unser Projekt Mythos Puch X, das den 50 Jahren des Puch G auf seinem Weg zur G-Klasse gewidmet ist.

Im Jahr 2014 hab ich erstmals eine Veranstaltung zum Thema Mythos Puch realisiert. Das Jahrzehnt ist nun rund.

Ich hab mir bei der Arbeit an Mythos Puch X überlegt, auf welche Weise sich veranschaulichen ließe, wie der Mensch mit Technik einige Brückenschläge zwischen Natur und Kultur zuwege gebracht hat.

Von Martin Krusche
Gleich vorweg, ich bin seit Jahren von der eher schlampigen Frage ermüdet, die so oder so ähnlich immer wieder auftaucht: „Kannst du mir eigentlich sagen, was Kunst ist?“
Oft ist das auch keine Frage, sondern eine Unterstellung, die andeutet, Kunst sei vermutlich ein Schwindel, sonst könnte man es ja genau sagen.
Diese Auffassung ist freilich Unfug, welchen sich schlichte Gemüter gönnen, weil sie sich mit Widersprüchlichkeiten und Unwägbarem, mit der Komplexität solcher Themen nicht belasten möchten.
Episode XLVI: Wann ist Kunst? (Rudi Klein) weiterlesen