Archipel: Fahrplan

Zugegeben, ich muß selber in manchen Momenten erst nachschauen, wo eines der archipelischen Elemente mit einem anderen verknüpft ist. Prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit bringt das so mit sich.

Wir nutzen derzeit das gesamte Erdgeschoß in der Weizerstraße Nr. 4.

Der aktuelle „Fahrplan“ zeichnet sich nun sehr greifbar ab. Die Ausstellung & Buchpräsentation „artgerecht“ (8. Mai 2026) ist derzeit klarerweise der vorrangige Angelpunkt. Da führen wir die Teilprojekte „Mini Fabula“ und „aufgelegt“ zusammen:

+) artgerecht (8. Mai 2026: Ausstellung & Buchpräsentation)
+) Mini Fabula (Zur Sache des Buches: ein Vorhaben)
+) Aufgelegt (Ein Prozeß)

Das hat einen Vorboten in unserem „Zeit.Raum“, der fixen Station in Gleisdorfs Bürgergasse Nr. 12. Sozusagen unser (Doppel-) Fenster zur Stadt. Diesmal freilich mit einer Novität. Ich habe jüngst die Lyrik-Leiste „Poiesis im Zeit.Raum“ abgeschlossen und den Bereich zu einer speziellen Nische umgerüstet. Es wurde die innerstädtische Schnittstelle zum „Kulturraum Gleisdorf“

+) Zeit.Raum (Dialog, Struktur und Erzählung: Ein Ensemble.)
+) Poiesis im Zeit.Raum (Themenschwerpunkt Lyrik)
+) Kulturraum Gleisdorf (Die Schnittstelle in der Bürgergasse)

Das ist eine neue Präsentationsfläche, die Archipel-Obmann Richard Mayr für uns temporär bekommen hat. In der Weizerstraße Nr. 4 verändert sich ja gerade sehr viel. Da ist die Müller-Baustelle, an der noch eine Weile gearbeitet wird, prägend. Weiter heroben der sehr erfolgreiche Eissalon „Reina“. Etliche Leerstände.

Und nun wir. Mit dem ersten Kunstprojekt im neuen Abschnitt der Straße. Zuvor war dort die Stadtbücherei kulturell maßgeblich. Die wird aber nun ins Rathaus transferiert. Wir haben den „Kulturraum“ zeitlich begrenzt zur Verfügung, werden weiterziehen, wenn dort ein neuer Betrieb ankommt.

Nebenan der Eissalon, schubweise viel Publikum.

Aber genau das ergibt unser Konzept für diesen Bereich. Eine dynamische Ausstellungsform als Trägersystem einer laufenden Erzählung. Das korrespondiert mit meiner Vorstellung von einem „schwebenden Museum“. Aktuell zeigen wir dort ein erstes Set zur Frage „Wie kam die Fotografie in die Oststeiermark?“, und zwar mit „Licht 2.0“ (Vom Ölbild zum Glasnegativ).

+) Der Kulturraum (Eine archipelische Zone)
+) Licht 2.0 (Vom Ölbild zum Glasnegativ)
+) Das schwebende Museum (Ein virtueller Raum)
+) Die Tangente (Der Gleisdorfer Archipel in der Praxis)

Gesamt ist all das in einem 2026er Schwerpunkt gebündelt: „Die Tangente“. Sie folgt dem „Tesserakt“, also einem symbolischen Hypercube, in dem Teilprojekt an Teilprojekt gefügt wurde, ohne das hierarchisch aufzubauen. Es ist alles komplementär zueinander angeordnet.

+) Archipel (Übersicht)