Wer hat‘s erledigt?

Jürgen Kapeller, Hausherr bei „Art Challenge“, hat mich jüngst auf dieses Wanderlegende mit Everybody, Somebody, Anybody und Nobody hingewiesen. Das geht so. Da war eine wichtige Sache zu erledigen.

Dieses Bild hat keinen tieferen Sinn. Außerdem konnte ich nicht erreichen, daß die KI mir eine ordentliche Frisur macht.

Irgendwer hat es irgendwem gesagt, der sicher war, irgendjemand werde das erledigen, also hat es niemand gemacht. Wie ging das weiter? Na, so: Irgendwer wurde wütend, denn die Sache ist ja alle angegangen. Da aber alle dachten, irgendwer würde es ohnehin erledigen, hat niemand bemerkt, daß es keiner angegangen sind.

Wie endet sowas? Womöglich damit, daß alle irgendjemanden beschuldigen, niemand habe das erledigt, was alle hätten machen können. Falls nun jemand das Gefühl bekommt, dieses Gschichterl erinnere doch, ähem, räusper, hüstel, irgendwie an den Kulturbetrieb, wie er sich bei der „Freien Szene“ gelegentlich zeigt, darf ich Sie trösten.

Das, so hat man mir versichert, kann man in annähernd allen Branchen erleben. Es ist nicht bloß ein österreichischer Klassiker, sondern internationale Folklore. Man verliert freilich leicht den Überblick, wenn viel Arbeit ansteht. Ich mach mir jetzt für meine Leute eine Liste, auf der notiert wird, was vereinbart wurde.

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