Kultur und Marketing brauchen Platz und Engagement!
Im Vorjahr wurden das Gemeindebudget 2026 und damit auch die Sparmaßnahmen im Bereich Kunst, Kultur und Marketing beschlossen.

Davon sind v.a. die Stadtmarketing GmbH und somit das Forum Kloster, das Stadtjournal, das Sommerprogramm, das MiR-Museum im Rathaus und der Kulturpakt sowie der Kulturkeller und die Kulturvereine betroffen.
Es kann uns gelingen, den Fortbestand der Einrichtungen auf eine neue Art und Weise nicht nur zu sichern, sondern auch zu verbessern: Regionale Kulturpolitik heißt eben nicht zuzusperren, sondern zu gestalten.
Dabei geht es primär um die intensivere Nutzung gemeindeeigener Orte, deren Neuausrichtung, um vereins- und gemeindeübergreifende Kooperationen und die evtl. Einbindung privater Anbieter. Dies verlangt Flexibilität und ein zukunftsorientiertes Handeln, um das hohe Niveau der Einkaufs- und Kulturstadt Gleisdorf weiterhin zu erhalten.
Es kommt nun auch bei den Wirtschafts- und Kulturschaffenden darauf an, neue Wege der Kooperation, Ehrenamtlichkeit und Eigenverantwortung ausserhalb des Gemeindebudgets zu suchen und Verantwortung zu übernehmen.
Nicht Alles, was die Stadtgemeinde bisher leisten konnte, war ihre Aufgabe und selbst die Gründerinnen und Gründer des Heimatmuseums und der TIP-Einkaufsgemeinschaft waren seinerzeit private Bürgerinnen und Bürger. Jeder Veränderungsprozess trägt so die Chance in sich, wieder Neues hervorzubringen – nur das Beharren auf dem Bisherigem führt zum Rückschritt!
Ich lade deshalb alle in diesen Bereichen Tätige dazu herzlich ein, sich einzubringen, diesen neuen Wege mitzugehen und eine Win-win-Situation herbeizuführen!
Dr. Karl Bauer
Obmann des Ausschuss für Kultur, Marketing, Tourismus und Internationales
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