Schlagwort-Archiv: eigenständige regionalentwicklung

Kulturpakt III: Wenn aber die anderen schuld sind?

Bevor ich in der Provinz eine Budget- oder Infrastrukturfrage hab, hocke ich auf Inhaltsfragen. Welche INHALTE soll ein regionaler Kulturbetrieb fördern und tragen? Was mag von Ansässigen und von Gästen an rationalen, poetischen, visuellen und hörbaren Inhalten in die lokale/regionale Gesellschaft gebracht werden?

Mit Sabine Hänsgen und Sergej Letov von den Kollektiven Aktionen Moskau auf der Strecke in der oststeirischen Provinz

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Kulturpakt : Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #1

Wie haben 2009 das überhaupt erste LEADER-Kulturprojekt der Steiermark realisiert. Es war angelegt, Möglichkeiten und Konzeption für ein intensiveres Vorhaben auszuloten. Daraus wurde die soziokulturelle Drehscheibe, als Projekt von 2010 bis 2013 eingerichtet.

Was konnte geklärt und was erreicht werden? Es galt, den Fokus auf die Gegenwartskunst gerichtet zu halten, auf eine Verbesserung der Situation und Arbeitsmöglichkeiten zugunsten der Gegenwartskunst. (Das betraf nicht Kunstproduktion, sondern Vermittlungsfragen.)

Beim Gleisdorfer Kunstsymposion 2013

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Das zweite Halbjahr 2013

Ich bin mit einigen Verbündeten strikt auf Zuversicht ausgerichtet; auf die Zuversicht, daß wir Problemlagen, die uns in den letzten Jahren erwuchsen, bewältigen werden und daß wir daraus Erfahrungen gezogen haben, die uns auf diesem Weg Klarheiten bieten.

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Im zehnten Jahr: the long distance howl

Vor zehn Jahren haben die Vorbereitungen für das Langzeitprojekt „the long distance howl“ begonnen. Dieses Vorhaben als Beispiel einer „Kunst unter Bedingungen der Vernetzung“ entfaltete sich als komplexes Ereignisfeld wie ein ausuferndes Theaterstück, das sich auf mehreren Bühnen manifestiert; teilweise zeitgleich, meist in zeitlichen Abfolgen.

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Ein neuer Dreisprung

Viele üppig aufgestellte Städte wären heute noch Dörfer, Kaffs, eher nachrangige Orte, hätte ihnen nicht das 19. Jahrhundert einige Standortvorteile zugespielt. Doch wären man dort ohne die Nahrungsmittel aus der Provinz geblieben und ohne das unerschöpfliche Reservoir an billigen Arbeitskräften in der agrarischen Welt, es hätte sich nichts entwickeln können.

Kulturwissenschafter Günther Marchner beim "April-Festival"

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Kulturpakt Gleisdorf: Details 2013

Im Mission Statement heißt es an einer Stelle: „Der ‚Kulturpakt Gleisdorf’ ist kein Versuch, er ist das Ergebnis solcher Versuche.“ Das heißt, wir haben eine Organisations- und Verfahrensweise Kunst- und Kulturschaffender erreicht, die auf Eigenverantwortung und Kooperation gesetzt ist.

Vesna Grgincevic (Literaturwissenschafterin)

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Oststeiermark: Kultur- und Wissensarbeit

Ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel, durch den ein oststeirischer Kulturbeauftragter wissen ließ, das Kulturprogramm einer Stadt müsse „für alle“ etwas zu bieten haben.

Daran glaube ich nicht. Weder ist das möglich, noch ist das sinnvoll. (Ich meine, dieser Satz drückt eine leere Geste aus.)

Im Arbeitsgespräch mit Georg Gratzer (KOMM.ST) und Edith Kutschera-Kogler (Initiative für neue Zeitkultur)

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Gespräche, Gespräche, Gespräche…

Mit beiden hatten wir schon verschiedene Verständigungs- und Arbeitsschritte gesetzt. Der Ingenieur und der Kaufmann. Bei der zweiten Session von „Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft“ unter dem Titel „SATT und HUNGRIG: Was braucht der Mensch alles?“ [link] hatten sich ihre Wege gekreuzt.

Otto Sapper, vertraut mit wirtschaftlichen Belangen und der agrarischen Welt

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Umbruch: Reflexionsarbeit

Klausur, das bedeutet, Einflüsse von außen temporär möglichst einzudämmen und im Inneren der Klause, einem Häuschen in Bad Mitterndorf, hohe Verdichtung zu erreichen. Bei freundlichem Wetter entlassen wir uns abschnittweise natürlich auch auf die Terrasse. So oder so, es wird ausgekocht, es wird destilliert… Gedanklich, damit wir uns recht verstehen.

Kulturwissenschafter Günther Marchner ist ein Kenner unseres Metiers

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